Duitsland, Zugspitze (2963 m)

(Onderstaande beschrijvingen zijn afkomstig uit verschillende bronnen.)


Zugspitze is part of Wettersteingebirge, a small but important group of limestone mountains on the Austro-German borther, immediately South of the ski resort of Garmish-Partenkirchen. There are a lot of routes on the mountain. The buildings at the top are realy nasty, there’re a lot of people but the routes are really fine, especialy from Hamersbach. The easiest route leads through the Reintal but the nicest one is the way through the Höllental. The area is realy crowded and not cheap. But the Zugspitze is the Germany’s highest mountain and the way up through the Höllental is beautiful until 50 meters under the summit.


The Summit of Zugspitze and Jubilaeumsgrat in Oct 1996

Zugspitze as seen from somewhere near Coburger hut. In the little valley the beautiful Seebensee (Seeben lake) can be seen – 1/Sept/2005

Start in Hamersbach up through the Höllentalklamm on the Brett (small ferrata), over the Höllentalferner (really small glacier in Summer, no crampons needed) to the ferrata up to the mountain height. You have to be in good form because the start is at 770 m. There’re almost 2.200 m to go but you can sleep at the Höllentalangerhütte, often overcrowded.
Good to climb from July to beginning of September (depends on snow).

HÖLLENTALANGERHUTTE (1.379 m)
DAV, 65 places (12 emergency places, none in Winter), open from early May to the end of September / early October, +49 (0) 88 21 / 88 11.
From Hammersbach (770 m), 2 hours.

Höhenunterschied: 2200 m – Ausgangspunkt: Hammersbach

Tour: Hammersbach – Höllentalklamm – Höllentalangerhütte – “Leiter” – “Brett” – Höllentalferner – Höllental Klettersteig – Zugspitze (2964m) – Talfahrt mit der Seilbahn zum Eibsee

Charakter:
Durch das Höllental führt der wohl lohnendste und abwechslungsreichste Weg auf die Zugspitze. Auf dem Bild am Anfang der Seite – aufgenommen vom Alpspitzgipfel – ist der obere Teil des Anstiegs gut zu erkennen. Durch die Höllentalklamm bis zur Höllentalangerhütte und weiter bis zum Talschluß eine harmlose Wanderung. Das ändert sich am Brettl, der glatten Plattenflucht, die das Höllental abschließt und nur mithilfe der Eisenstifte und Drahtseile überwunden werden kann. Wer nicht gegen die Tiefblicke absolut immun ist, ist gut beraten, eine Selbstsicherung zu verwenden. Es folgt ein kurzes Stück über den Höllentalferner. Selbst dieser kleine Gletscherrest hat Spalten. Bald verläßt man wieder den Ferner (hier im Spätsommer mitunter schwer zu überwindende Randkluft) und ein Klettersteig leitet am praktisch durchgehenden Drahtseil bis zum Gipfel. An der Irmerscharte öffnet sich der Blick nach Norden auf den Eibsee, dessen tiefblaues Auge fast 2000 m unterhalb liegt.

Von Hammersbach ca. 7-8 h. Empfehlenswert ist die Übernachtung in der Höllentalangerhütte. Insgesamt eine anspruchsvolle hochalpine Tour, gefährlich bei Vereisung.

Schwierigkeit C – schwierig

Brett/Leiter-Klettersteig Datenblatt & Topo (K2/B)

Charakter:
Der kurze Brett/Leiter-Klettersteig der Höllentalroute zum Gipfel der Zugspitze bereitet trotz seiner unter Alpinisten großen Berühmtheit nur wenig Schwierigkeiten. Die durchgehenden Seilsicherungen leiten über den steilen unteren Talschluss des Höllentals durch eine grüne, stark bewachsene Berglandschaft. Der Steig bietet griffige Felsen, eine großartige Aussicht und mit dem “Brett” und der “Leiter” zwei überaus spektakuläre Einzelstellen.

Zustieg:
Ausgehend von Hammersbach (758m) gelangt man über eine 2-stündige Wanderung durch den Stangenwald und die beeindruckende Höllentalklamm zur schön gelegenen Höllentalangerhütte (DAV, 1381m). Von dort aus erreicht man den Einstieg des Klettersteigs nach einem 20 bis 30-minütigen Fußmarsch durch die grüne Bachlandschaft des Höllentalangers.


Schwierigkeiten:
Mit Ausnahme zweier kurzer Steilaufschwünge (Einstieg: K2/B, Aufschwung vor dem Erreichen des Bretts: K2/A-B) gibt es kaum Schwierigkeiten. Es handelt sich größtenteils um eine steile, gesicherte Wanderung. Bei ungünstigem Wetter kann der Steig jedoch glitschig und erdig sein. Die spektakulären Abschnitte Brett und Leiter sind mit entsprechender Erfahrung problemlos zu begehen und gut gesichert.

Leiter:
Es handelt sich um eine etwa 12 Meter hohe Leiter bestehend aus solide verankerten Eisenbügeln zur Überwindung einer steilen, trittlosen Felswand. Im unteren Teil der Leiter liegen die Sprossen etwas weiter auseinander. Bei guten Wetterverhältnissen ist die Begehung problemlos.

Brett:
Beim stark ausgesetzten Brett quert man eine steil abfallende, praktisch trittlose Felswand auf fest montierten Eisenstiften. Die spektakuläre Passage gilt als eines der Highlights der Höllentalroute und bietet einen großartigen Tiefblick auf den grünen Höllentalanger und die umliegende Bergwelt.

Zeit für diesen Abschnitt: 40 bis 55 Minuten
Höhenmeter: Ca. 200

Höllental-Klettersteig Datenblatt & Topo (Zugspitze, K3/C)

Charakter:
Die Aufstiegsroute von Hammersbach durch das Höllental zählt zu den Klassikern unter den bergsteigerischen Unternehmungen und zu den schönsten und spannendsten alpinenTouren. Kaum eine andere Bergtour bietet ähnlich vielfältige Stationen: die eindrucksvolle Höllentalklamm mit ihren dunklen Stollen und tosenden Wasserfällen, der grüne Höllentalanger mit seiner großartigen Bergkulisse, der Höllentalferner und schließlich die anspruchsvollen Klettersteig-Passagen mit Tiefblick auf die umliegenden Täler, Gipfel und den azurblauen Eibsee – eine alpine Vorzeigetour, die sich auch hinter solchen mit berühmteren Namen nicht zu verstecken braucht. Der 1600 Höhenmeter umfassende Zustieg zum finalen Klettersteig zehrt an der Kondition und erfordert ein gewisses Maß an Bergerfahrung (insbesondere für die Begehung des Gletschers). Je nach Witterung ist es ratsam, auf dem Gletscher und in den Eisrinnenpassagen des Klettersteigs Grödel oder Steigeisen zu verwenden. Der Wetterbericht ist unbedingt zu beachten!

Zustieg:
Vom Höllentalangerhütte führt der Weg über den Höllentalanger, den berühmten Brett/Leiter-Klettersteig (K2/B) und zuletzt über ein anstrengendes Geröllfeld und den spaltenreichen Höllentalferner bis hin zu dessen Randspalte.

Schwierigkeiten:
Der Klettersteig ist mit K3/C lediglich mittelschwer, aber sehr lang und durchgehend steil. Problematisch kann das Überwinden der Randkluft (der Einstieg des Klettersteigs) werden, da sie im Spätsommer oft sehr breit wird und bei stark abgeschmolzener Eisdecke meist nur provisorisch gesichert ist. Die eventuell vorhandenen Schneebrücken sind mit äußerster Vorsicht zu betreten und vorher auf ihre Haltbarkeit zu prüfen! Im Klettersteig gibt es mehrere K3/C-Stellen: Die unbequem lockere Drahtseilbefestigung unmittelbar hinter dem Einstieg, die Schlüsselstelle (die Überwindung einer senkrechten, trittlosen Felswand auf Eisenstiften, die besonders für kleine Personen wegen der großen Abstände zwischen den Trittstiften schwierig ist), eine Felsrinne im mittleren Abschnitt mit oft vereisten Seilsicherungen, sowie die knapp unterhalb des Gipfels zu überwindende Eisrinne (unangenehm bei Blankeis, Eispickel und Steigeisen oft unerlässlich). Der Steig bietet gute Sicherungen und mit Ausnahme einer Passage im unteren Abschnitt durchlaufende Drahtseile. Daher fällt die Orientierung sehr leicht.

Abstieg:
Die beste Alternative ist die Fahrt mit der berühmten Bayerischen Zugspitzbahn zurück nach Hammersbach. Ebenfalls empfehlenswert ist der Abstieg über den Westgrat-Klettersteig (K2/B) wahlweise zum Eibsee oder zur Talstation der Tiroler Zugspitzbahn.

Ausrüstung:
Komplette Klettersteig-Sicherheitsausrüstung (Brust- und Hüftgurt, Klettersteigset und Kletterhelm)

Hütten:
Höllentalangerhütte (DAV, 1381m, bewirtschaftet Mitte Mai bis Anfang Oktober, Tel.: 08821/8811), Münchner Haus (DAV, 2962m, bewirtschaftet Mai bis September, Tel.: 08821/2901)

Zeit:
Von Hammersbach bis zum Höllentalanger: 2 bis 2,5 Stunden, vom Höllentalanger bis zum Einstieg in den Klettersteig: 3 bis 4 Stunden, Höllental-Klettersteig: 2,5 bis 3 Stunden, gesamt: 7,5 bis 9,5 Stunden.

Höhenmeter:
Insgesamt 2200 Höhenmeter, davon etwa 200 im Brett/Leiter- und etwa 600 im Höllental-Klettersteig.

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